Die Zukunft ist weiblich…wirklich?

Ein Blick hinter die Kulissen des Frauenbilds 4.0

Am 11. März lud der Marketing-Club Frankfurt ein, sich Gedanken zu einem immer noch aktuellen Them zu machen:

Die Frauenquote war gestern … wirklich? Die Diskussion scheint zwischen erfolgreichen Verfechterinnen des „Nein – wir schaffen es auch ohne“ und Befürworter(inne)n mit einem kritischen Blick auf Strukturen und den zähen Fluss der Gewohnheiten etwas geschmolzen zu sein. Aber Eisberge haben ja bekanntlich ihre Höhen unter dem Wasser.

Wo begegnet er uns, der Mind-Set, der einem Alltag auf Augenhöhe im Weg steht? Was von dem, was wir denken, ist wirklich von gestern?

Der Fachkräftemangel und der erwartete harte Umbruch der Arbeitswelt stellen Fragen, lösen Unsicherheit und Ängste aus. Demgegenüber stehen hohe Erwartungen an eine Zukunft mit Digitalisierung, New Work und Diversity. Die Vorstellung, dass mehr Frauen in Verantwortung kommen werden, ist oft vage.

Wo stehen wir hier und was können wir tun, damit Vielfalt wirklich gelingt?

Der Vortrag beleuchtete unsere alltäglichen „Sehgewohnheiten“ und ertappt jeden von uns bei verkrusteten Denkmustern. Denn erst wenn wir diese erkennen, kann Diversity Wahrheit werden.

„Unsere Kernkompetenz ist, aus den Opfern einer Veränderung deren Gestalter zu machen“

Dominique Dörtling

Die Referentin:

Dominique Döttling, M.A. Expertin für Veränderungsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft

Schon vor Jahren wurde Dominique Döttling von der Welt am Sonntag „Das sanfte Gesicht der Veränderung“ genannt. Auch damals war Changemanagement der Schwerpunkt ihrer beruflichen Tätigkeit als Unternehmerin und Führungskraft. So wirkte sie u.a. als Vorsitzende des größten Jungunternehmerverbands, im Mittelstandsbeirat des Wirtschaftsministeriums, in Ausschüssen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, in einem Expertenkreis des Bildungsministeriums, in einer Stiftung und einem Hochschulrat. 1967 in Traben-Trarbach geboren, studierte Döttling in Tübingen, München und den USA Politische Wissenschaften, Geschichte, Volkswirtschaftslehre und Psychologie und arbeitete in verschiedenen Unternehmen, bevor sie in das Familienunternehmen, eine Beratungsgesellschaft, einstieg und es einige Jahre später übernahm. Dort betreute sie mit ihrem Team Organisationen verschiedener Branchen und Größen. Zuletzt war sie als Bereichsleiterin Personal und Transformation bei General Motors/Opel/PSA tätig. Dort gelang es ihr, das Mitarbeiter-Engagement deutlich zu steigern und großes Ownership für die Unternehmensstrategie und deren Umsetzung zu schaffen.

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